belgien.at

Belgische

Skurriles Belgien – Ein Land voller Überraschungen

Belgien ist ein Land, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt – und gerade das macht es so liebenswert. Hinter der Fassade von Schokolade, Bier und Waffeln verbirgt sich eine Fülle kurioser Fakten, absurder Traditionen und charmanter Eigenheiten, die Belgien zu einem der überraschendsten Länder Europas machen. Von der längsten Regierungskrise der demokratischen Welt über eine unterirdische Bierleitung bis hin zu einem Katzenwurf-Festival – wer glaubt, Belgien sei ein langweiliges kleines Land zwischen Frankreich und den Niederlanden, wird hier eines Besseren belehrt.

541 Tage ohne Regierung – und das Land lief weiter

Zwischen Juni 2010 und Dezember 2011 schaffte Belgien etwas, das in keinem anderen demokratischen Land je gelungen war: 541 Tage lang hatte das Königreich keine gewählte Regierung – und funktionierte trotzdem erstaunlich gut. Der Grund für die Blockade lag in den tiefen Gräben zwischen den flämischen und frankophonen Parteien, die sich nicht auf eine Koalition einigen konnten. Während Politikwissenschaftler weltweit staunten, ging das Leben in Belgien seinen gewohnten Gang. Die Züge fuhren, die Müllabfuhr kam, die Schulen blieben geöffnet. Eine geschäftsführende Regierung unter Premierminister Yves Leterme hielt den Laden am Laufen.

In dieser Zeit entwickelten die Belgier einen ganz eigenen Humor über ihre politische Situation. Es gab eine “Pommes-Revolution”, bei der Bürger auf dem Brüsseler Börsenplatz Pommes frites aßen, um gegen die politische Blockade zu protestieren. Eine Facebook-Kampagne forderte alle Belgier auf, sich nicht mehr zu rasieren, bis eine Regierung gebildet sei. Der Weltrekord wurde international zur Sensation, und Belgien bewies eindrucksvoll, dass ein gut organisierter Staat auch ohne politische Führung an der Spitze überleben kann. Mehr zum politischen System →

Manneken Pis und seine außergewöhnliche Familie

Das bekannteste Wahrzeichen Brüssels ist eine gerade einmal 61 Zentimeter kleine Bronzefigur eines pinkelnden Knaben. Manneken Pis steht seit dem 17. Jahrhundert an der Ecke Rue de l'Étuve und Rue du Chêne und zieht täglich Tausende Touristen an. Was die meisten Besucher überrascht: Die Statue besitzt eine Garderobe von über 1.000 Kostümen, die im Maison du Roi (Stadtmuseum) am Grand-Place ausgestellt sind. Zu besonderen Anlässen wird der kleine Kerl feierlich eingekleidet – ob als Elvis Presley, als Astronaut, in traditioneller Tracht oder im Outfit eines Fußballspielers. Es gibt einen offiziellen Garderobier, der für die Einkleidungen zuständig ist, und ausländische Staatsgäste überreichen bei ihren Besuchen häufig ein landestypisches Kostüm als Geschenk.

Weniger bekannt, aber ebenso charmant, sind die beiden anderen Mitglieder der pinkelnden Familie Brüssels. Seit 1987 gibt es Jeanneke Pis, das weibliche Gegenstück, eine kleine Bronzefigur eines hockenden Mädchens in der Impasse de la Fidélité, nur wenige Gehminuten entfernt. Und seit 1998 vervollständigt Zinneke Pis – ein pinkelnder Hund aus Bronze – an der Rue des Chartreux die skurrilste Skulpturenfamilie der Welt. Während Manneken Pis von Touristenmassen umlagert wird, sind seine Verwandten oft überraschend ruhig zu besichtigen.

Kuriose Fakten im Überblick

Bierleitung unter Brügge

Seit 2016 fließt belgisches Bier durch eine drei Kilometer lange unterirdische Pipeline unter der Altstadt von Brügge. Die Brauerei De Halve Maan verlegte die Leitung, um ihre Produktion aus dem mittelalterlichen Stadtzentrum in eine neue Abfüllanlagein am Stadtrand zu transportieren – ohne Lastwagen durch die engen Gassen schicken zu müssen. Zur Finanzierung konnten Unterstützer Anteile an der Leitung kaufen und erhielten dafür ein lebenslanges Freibier-Recht. Die Pipeline transportiert täglich rund 6.000 Liter Bier.

Pommes-Frites-Museum

In Brügge befindet sich das weltweit einzige Museum, das ausschließlich der Pommes frites gewidmet ist – das Frietmuseum im mittelalterlichen Kellergewölbe der Saaihalle aus dem 14. Jahrhundert. Hier erfahren Besucher alles über die Geschichte der Kartoffel, die Kunst des doppelten Frittierens und die Frage, warum die Belgier zu Recht behaupten, die wahren Erfinder der Pommes frites zu sein – nicht die Franzosen. Das Museum zeigt außerdem historische Fritteusen und erklärt, warum echte belgische Pommes in Rinderfett frittiert werden müssen. Mehr zur Frittürenkultur →

Ugly Belgian Houses

Die Website und das gleichnamige Buch “Ugly Belgian Houses” dokumentieren eine einzigartige belgische Bautradition: Dank äußerst liberaler Bauvorschriften und einem tief verwurzelten Individualismus steht neben einem gotischen Herrenhaus oft ein futuristischer Betonklotz oder ein quietschbuntes Fantasiegebilde. In kaum einem anderen Land der Welt ist die architektonische Vielfalt – manche sagen: das architektonische Chaos – so ausgeprägt wie in Belgien. Mehr zur Architektur →

Schokolade am Flughafen

Der Brüsseler Flughafen Zaventem ist der größte Verkaufspunkt für Schokolade auf der gesamten Welt. Über 800 Tonnen belgische Pralinen und Schokoladenspezialitäten werden hier jährlich verkauft. Dutzende Schokoladengeschäfte reihen sich in den Terminals aneinander, und für viele Reisende gehört der Kauf einer Schachtel belgischer Pralinen zum Pflichtprogramm vor dem Abflug. Belgien produziert insgesamt über 220.000 Tonnen Schokolade pro Jahr.

Beleuchtete Autobahnen

Belgien war lange Zeit das einzige Land der Welt, dessen Autobahnnetz nachts komplett beleuchtet war. Astronauten auf der Internationalen Raumstation konnten die Landesgrenzen Belgiens bei Nacht mühelos erkennen – ein leuchtender Umriss inmitten des dunkleren Europas. In den letzten Jahren wurde die Beleuchtung aus Energie- und Umweltgründen teilweise reduziert, doch der Ruf des “leuchtenden Landes” bleibt bestehen.

Comic-Hauptstadt der Welt

Belgien hat mehr Comic-Zeichner pro Quadratkilometer als jedes andere Land der Welt. Von Tim und Struppi über die Schlümpfe bis zu Lucky Luke – viele der berühmtesten Comics der Welt stammen aus Belgien. In Brüssel sind über 50 riesige Wandgemälde mit Comic-Motiven an Hauswänden zu finden, und das Belgische Comiczentrum im prachtvollen Jugendstilgebäude von Victor Horta zieht jährlich Hunderttausende Besucher an.

Belgische Erfindungen, die die Welt veränderten

Belgien ist verantwortlich für eine überraschende Anzahl von Dingen, die heute zum Alltag gehören. Das Saxophon wurde in den 1840er-Jahren von Adolphe Sax in Dinant erfunden – einer kleinen Stadt an der Maas in der Wallonie. Sax, Sohn eines Instrumentenbauers, wollte ein Instrument schaffen, das die Lautstärke von Blechblasinstrumenten mit der Geschmeidigkeit von Holzblasinstrumenten vereint. Heute ist das Saxophon aus Jazz, Pop und Klassik nicht mehr wegzudenken, und in Dinant erinnert ein Museum sowie zahlreiche Saxophon-Skulpturen an den berühmten Sohn der Stadt.

Die Praline, jene edle, gefüllte Schokoladenspezialität, wurde 1912 von Jean Neuhaus in Brüssel erfunden. Neuhaus, ein Apotheker mit Schweizer Wurzeln, hatte ursprünglich Schokolade als Umhüllung für bittere Medikamente verwendet. Die Idee, die Schokoladenhülle stattdessen mit köstlichen Cremes, Nüssen und Ganache zu füllen, revolutionierte die Konfiserie weltweit. Auch die berühmte Ballotin-Schachtel, in der Pralinen bis heute verpackt werden, ist eine belgische Erfindung. Mehr zur belgischen Schokolade →

Und dann wäre da noch die älteste Börse der Welt: Die Antwerpener Börse, gegründet 1531, gilt als Vorbild für alle modernen Wertpapierbörsen. Das prachtvolle Gebäude in Antwerpen setzte den Standard für den internationalen Handel und inspirierte spätere Börsen in Amsterdam, London und New York.

Skurrile Traditionen und Feste

Kattenstoet (Ypern)Beim Katzenfest in Ypern, das alle drei Jahre stattfindet, werden Plüschkatzen vom Belfried geworfen. Bis 1817 waren es tatsächlich echte Katzen – ein mittelalterlicher Brauch, der Hexerei und Pest vertreiben sollte. Heute ist das Festival ein farbenprächtiger Umzug mit Riesenfiguren und einem feierlichen Katzenwurf aus Stoff.
Krakelingen (Geraardsbergen)Bei diesem jahrhundertealten Frühlingsfest wirft der Bürgermeister vom Oudenberg Brötchen (Krakelingen) und lebende kleine Fische in die Menge. Die Fische werden in einem Silberbecher mit Wein hinuntergespült – ein Brauch, der bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und seit 2010 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe gehört.
Karneval in BincheDie Gilles von Binche tragen kunstvoll bestickte Kostüme, Wachsmasken und imposante Straußenfederhüte. Sie werfen Blutorangen ins Publikum – eine Geste des Glücks. Wer eine Orange zurückwirft, begeht einen schweren Fauxpas. Der Karneval ist UNESCO-Weltkulturerbe. Mehr zu belgischen Festen →
Garnelenfischerei zu Pferd (Oostduinkerke)An der belgischen Küste reiten Fischer in gelben Ölmänteln bei Ebbe auf schweren Brabanter Kaltblütern ins Meer, um mit Schleppnetzen Nordseegarnelen zu fangen. Diese Tradition wird seit dem 16. Jahrhundert gepflegt und ist seit 2013 immaterielles UNESCO-Kulturerbe – weltweit die letzte erhaltene Form dieser Fischerei.
Ommegang (Brüssel)Dieser prachtvolle historische Umzug auf dem Grand-Place in Brüssel erinnert an den Besuch Kaiser Karls V. im Jahr 1549. Hunderte Teilnehmer in Renaissance-Kostümen, auf Pferden und mit riesigen Figuren ziehen durch die Innenstadt.
Aalwerfen (Geraardsbergen)Beim traditionellen Aalwerfen wurde ein lebender Aal aus einem Korb auf einem Seil über der Dender gezogen. Diese umstrittene Tradition sorgte für Debatten zwischen Tierschützern und Traditionsbewahrern und wurde inzwischen angepasst.
Stavelot LaetareBeim Karneval in Stavelot ziehen die “Blancs Moussis” in weißen Kapuzengewändern mit langen roten Nasen durch die Straßen und bewerfen das Publikum mit Konfetti und aufblasbaren Schweinsblasen.

Wörter und Namen, die Belgien der Welt schenkte

Einige der alltäglichsten Begriffe der Welt haben ihren Ursprung in Belgien. Das Wort “Spa”, das heute weltweit für Wellness-Einrichtungen und Thermalbäder verwendet wird, stammt von der belgischen Stadt Spa in den Ardennen. Bereits im 16. Jahrhundert reisten Adlige aus ganz Europa nach Spa, um in den mineralhaltigen Thermalquellen zu baden. Der Ruf des Kurortes war so bedeutend, dass der Stadtname zum Gattungsbegriff für alle Badeanstalten und Wellness-Oasen weltweit wurde.

Was viele Touristen ebenfalls überrascht: Die “Belgian Waffle”, die in den USA und vielen anderen Ländern als typisch belgisch vermarktet wird, existiert unter diesem Namen in Belgien selbst überhaupt nicht. In Belgien unterscheidet man streng zwischen der Brüsseler Waffel (rechteckig, leicht und knusprig) und der Lütticher Waffel (rund, schwer und mit Perlzucker karamellisiert). Den Sammelbegriff “Belgian Waffle” kennt in Belgien niemand – er wurde auf der Weltausstellung 1964 in New York von einem belgischen Aussteller erfunden, der sein Produkt vermarkten wollte. Mehr zur belgischen Küche →

Belgien in Zahlen – die kuriosesten Rekorde

Höchste FritturendichteMit rund 5.000 Frittüren (Frituren) hat Belgien die höchste Dichte an Pommes-frites-Buden pro Einwohner weltweit – eine Frittüre auf etwa 2.300 Einwohner.
Meiste Comic-Zeichner pro km²Belgien hat die weltweit höchste Konzentration an professionellen Comic-Künstlern. Über 700 aktive Comic-Zeichner leben und arbeiten im Land.
SchokoladenproduktionÜber 220.000 Tonnen Schokolade werden jährlich in Belgien produziert, verteilt auf rund 2.000 Schokoladengeschäfte im ganzen Land.
BiersortenBelgien braut über 1.500 verschiedene Biersorten – mehr Vielfalt pro Einwohner als jedes andere Land der Erde.
Längste StraßenbahnlinieDie Kusttram an der belgischen Küste ist mit 67 Kilometern die längste Straßenbahnlinie der Welt.
Älteste BörseDie Antwerpener Börse von 1531 gilt als älteste Wertpapierbörse der Welt.
DiamantenhandelÜber 80 Prozent der weltweiten Rohdiamanten werden in Antwerpen gehandelt.

Surrealismus als Lebensart

Belgien ist die Heimat von René Magritte, dem Meister des Surrealismus, dessen Gemälde mit Bowlerhüten, schwebenden Äpfeln und unmöglichen Perspektiven die Kunstwelt revolutionierten. Doch der Surrealismus ist in Belgien weit mehr als eine Kunstrichtung – er durchzieht das gesamte Alltagsleben. Die absurde Kombination aus drei Amtssprachen, sechs Parlamenten für elf Millionen Einwohner und einer konstitutionellen Monarchie, die all das zusammenhält, mutet selbst wie ein surrealistisches Gemälde an. Mehr zur belgischen Kunst →

Diese surrealistische Grundhaltung zeigt sich auch in der Architektur, wo Häuser mit bewusst absurden Formen gebaut werden, in der Tradition bizarrer Straßenfeste und in einer politischen Kultur, die das Unmögliche zur Normalität erklärt. Der belgische Filmemacher Jaco Van Dormael und der Chansonnier Jacques Brel verkörpern diesen Geist: die Fähigkeit, das Alltägliche ins Poetische und Absurde zu verwandeln.

Belgischer Humor und Selbstironie

Belgier sind unbestrittene Meister der Selbstironie. In Frankreich existiert eine lange Tradition belgischer Witze, vergleichbar mit Ostfriesenwitzen in Deutschland. Das Besondere daran: Belgier erzählen diese Witze am liebsten selbst und fügen oft noch eine Pointe hinzu, die den Spieß umdreht. Diese Fähigkeit zur Selbstironie ist tief in der belgischen Kultur verwurzelt und spiegelt sich auch in der Comic-Tradition des Landes wider – von Tim und Struppi über die Schlümpfe bis zu Gaston Lagaffe sind belgische Comics oft subversiv, warmherzig und absurd zugleich.

Der belgische Humor speist sich aus der Erfahrung, in einem Land zu leben, das eigentlich nicht funktionieren sollte – und es trotzdem tut. Es ist der Humor einer Nation, die drei Sprachgemeinschaften unter einem Dach vereint, die ihre Autobahnen nachts beleuchtet, die ein Katzenwurf-Festival feiert und die 541 Tage ohne Regierung überlebt hat, ohne dass es jemand groß bemerkt hätte. In Belgien, so sagen die Belgier selbst, liegt die wahre Kunst darin, das Chaos mit einem Lächeln zu meistern.

Kuriose Gesetze und Regelungen

Wahlpflicht seit 1893

In Belgien herrscht seit 1893 Wahlpflicht. Wer nicht zur Wahl geht, riskiert ein Bußgeld. Dadurch hat Belgien traditionell eine der höchsten Wahlbeteiligungen weltweit – in der Regel über 90 Prozent. Mehr zur Politik →

Sprachgesetze

Die belgischen Sprachgesetze gehören zu den komplexesten der Welt. In Brüssel müssen alle Straßenschilder zweisprachig sein (Französisch und Niederländisch), in bestimmten Gemeinden rund um Brüssel gelten spezielle Sprachfazilitäten, und die Sprachgrenze ist im Grundgesetz verankert.

Sechs Parlamente

Belgien leistet sich sechs verschiedene Parlamente für gerade einmal elf Millionen Einwohner: ein föderales Parlament, je ein Regionalparlament für Flandern, die Wallonie und Brüssel sowie Parlamente für die französische und die deutschsprachige Gemeinschaft. Das flämische Parlament und das Parlament der Flämischen Gemeinschaft sind dabei fusioniert.

Die Praline – Belgiens süßeste Erfindung

Die Praline, wie wir sie heute kennen – eine harte Schokoladenhülle mit einer weichen, aromatischen Füllung – wurde 1912 von Jean Neuhaus in seiner Apotheke in den Brüsseler Galeries Royales Saint-Hubert erfunden. Was als pharmazeutische Verpackung für bittere Medizin begann, entwickelte sich zur begehrtesten Süßigkeit der Welt. Neuhaus' Enkel entwickelte 1915 die Ballotin, jene elegante Geschenkschachtel, in der Pralinen seither präsentiert werden. Heute produzieren belgische Chocolatiers wie Neuhaus, Leonidas, Godiva, Pierre Marcolini und viele weitere Manufakturen Pralinen von Weltrang. Mehr zur belgischen Schokolade →

Warum Belgien so einzigartig ist

Die Belgier haben ein Sprichwort: “In Belgien ist alles möglich.” Diese Haltung erklärt vieles – vom surrealistischen Humor über die politische Komplexität bis zur kulinarischen Exzellenz. Es ist ein Land, in dem eine unterirdische Bierleitung als vernünftige Infrastrukturlösung gilt, in dem Plüschkatzen von mittelalterlichen Türmen fliegen und in dem Fischer zu Pferd durch die Nordsee reiten. Es ist gerade diese Mischung aus Improvisation und Perfektion, aus Tradition und Absurdität, die Belgien zu einem der faszinierendsten und liebenswertesten Länder Europas macht. Wer Belgien nur als Transitland zwischen Paris und Amsterdam betrachtet, verpasst eines der größten Abenteuer des Kontinents.